Cursussen

Sprachvariation des Deutschen

Kursname

Sprachvariation des Deutschen

Kursleiter

Groningen

EC

5

Kurstermin

semester 1 (2016 - 2017)

Anmeldefrist

- 22/08/2016

Ort

UvA Oudemanhuispoort, zaal C023 http://www.uva.nl/over-de-uva/de-uva-in-amsterdam/locaties/locaties/locaties/content/folder/binnenstad/oudemanhuispoort.html

Dozent(en)

Wolfgang Kehrein, Arjen Versloot

Email Kontakt

Doel van de cursus

Nach erfolgreichem Abschluss dieses Kurses haben die Studierenden fundierte Kenntnisse über die niedersächsischen und niederfränkischen Dialekte in Deutschland und den Niederlanden sowie Einischt in dialektologische und soziolinguistische Methoden und Fragestellungen.

Die Studierenden sind in der Lage

  • mündliche und schriftliche Präsentationen und Diskussionsbeiträge auf inhaltlich und sprachlich angemessenem Niveau beizusteuern,
  • selbstständig Literatur zu den im Seminar behandelten Themenbereichen zu recherchieren, in strukturierter Form zu präsentieren (mündlich und schriftlich) und darüberhinausgehende Fragestellungen zu formulieren,
  • eine wissenschaftliche Arbeit zu einer mit dem Seminarthema zusammenhängenden Frage auf inhaltlich und sprachlich angemessenem Niveau zu verfassen (C1/C2).

Inhalt

Thema Sprachvariation des Deutschen

Das Deutsche ist wahrscheinlich die vielgestaltigste Sprache Europas, weshalb nicht wenige seiner ausländischen Studenten bei ihrem ersten Besuch eines sog. deutschsprachigen Landes verblüfft sind, dass die ihnen dort begegnende Sprache wenig Ähnlichkeit mit jener hat, die sie aus ihren Schulen und Universitäten kennen. (Barbour & Stevenson 1998, 2)

 

Dieser Kurs beschäftigt sich mit den verschiedenen Varietäten des Deutschen. Hierunter fallen u.a. die Standardvarietäten (in Deutschland, Österreich und der Schweiz), Dialekte und Regiolekte, verschiedene Sprachregister (Umgangssprache, Fachsprachen usw.) und Sondersprachen/Jargons (z.B. Jugendsprache) sowie historische Sprachzustände.

Die Varietäten des Deutschen lassen sich im Hinblick auf ihre sprachlichen Eigenschaften (Phonologie, Morphologie, Syntax, Semantik) analysieren und von der Standardsprache (besser: den Standardsprachen) abgrenzen, aber auch aus soziolinguistischer Perspektive untersuchen. Darüberhinaus bietet sich ein Vergleich der räumlichen, sozialen und historischen Variation des Deutschen mit verwandten Phänomenen im Niederländischen an. Jährlich widmet sich der Kurs einem anderen Phänomenbereich, der aus den genannten Perspektiven betrachtet wird.

 

 

Spezifizierung: Grenzdialekte und Dialektgrenzen

Das (Nieder-)sächsische und das (Nieder-)fränkische zählen zu den wichtigsten Dialekten (oder Sprachen?) im westgermanischen Sprachraum. Die Grenze zwischen beiden verläuft quer zur politischen Grenze zwischen Deutschland und den Niederlanden, mit der Konsequenz, dass benachbarte Dialekte beiderseits der Grenzen traditionell mehr sprachliche Gemeinsamkeiten aufweisen als mit ihren jeweiligen Landessprachen.

Das Seminar setzt es sich zum Ziel, die traditionellen Dialekte auf beiden Seiten der deutsch-niederländischen Grenze auf sprachlicher Ebene (Phonologie, Morphologie, Syntax, …) miteinander zu vergleichen und gegeneinander abzugrenzen und gleichzeitig den sprachlichen und soziolinguistischen Wandel dieser Dialekte, u.a. durch den Einfluss der jeweiligen “überdachenden Varietät” (ABN, Standarddeutsch), zu dokumentieren. Das Seminar kombiniert damit klassisch dialektologische Methoden mit modernen soziolinguistischen Fragestellungen.

Prüfung

Voraussetzung zur Prüfung ist die Anwesenheit und aktive Mitarbeit an allen Seminarveranstaltungen. Die Beurteilung findet auf der Basis folgender Prüfungsteile statt:

  • Einzelpräsentation während der Abschlussveranstaltung (30%)
  • Abschließende Hausarbeit zum Thema der Präsentation (70%).

 

Alle schriftlichen Aufgaben werden in Deutsch und entsprechend der angegebenen formalen Vorgaben über die digitale Lernplattform eingereicht. Deadline für die Hausarbeit ist der 15. Januar 2017.

 

Die Beurteilungskriterien für Referat und Hausarbeit sind:

  • Aufbau/Struktur und Inhalt
  • Literaturauswahl und -darstellung
  • wissenschaftliche Form (Zitierform, Literaturverweise etc.)
  • Rechtschreibung, Grammatik, Satzbau und Stil.

Literatur

Wird über die digitale Lernplattform (Blackboard) zur Verfügung gestellt

Übrige Information

5 Seminartermine von je 4 Stunden, jeweils 11-15 Uhr. Ort: OMHP C023, http://www.uva.nl/over-de-uva/de-uva-in-amsterdam/locaties/content/binnenstad/oudemanhuispoort.html

Vorläufiger Semesterplan:

Datum Thema
1. 16.9. ·     Vorstellung der Themen und des Studienmaterials

·     Fränkische und Sächsische Sprachgeschichte

2. 07.10. ·     Dialektologische und soziolinguistische Methoden & Fragestellungen
3. 28.10. ·     Niederfränkisch beiderseits der deutsch-niederländischen Grenze
4. 18.11 ·     Niedersächsisch beiderseits der deutsch-niederländischen Grenze
5. 16.12. ·     Einzelpräsentationen der Kursteilnehmer und Diskussion

 

Die abschließende Hausarbeit wird nach dem Seminar und in individueller Rücksprache mit den beteiligten Dozenten erstellt.

Kursdaten

 16.9., 7.10., 28.10., 18.11., 16.12, , jeweils 11-15 Uhr.

5 EC = 140 Stunden, davon:

  • Anwesenheit: 5×4 = 20
  • Vor- und Nachbereitung pro Sitzung: 5 x 6 = 30
  • Präsentation (samt Literaturrecherche und ppt): 30
  • Hausarbeit: 60
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